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Spišská Sobota

Erb Spišská Sobota

Geschichte

Spišská Sobota wurde für seinen unbeschädigten mittelalterlichen städtebaulichen Charakter im Jahre 1950 zur Stadtdenkmalreservation erklärt. Die älteste schriftliche Erwähnung der touristischen Kostbarkeit befindet sich in der gleichen Urkunde wie Poprad, aus dem Jahr 1265. Das Städtchen entstand auf dem Gebiet der slawischen Marktsiedlung und auf der Kreuzung der Handelswege. Im 13. Jahrhundert wurde es durch deutsche Bevölkerung besiedelt. Die wirtschaftliche Blütezeit vermerkte es als Handels- und Gewerbezentrum vor allem im 17. Jahrhundert. Die größte Entwicklung vermerkte es im 18. Jahrhundert, z. B. im Jahre 1773 lebten dort 126 handwerkliche Meister. In den Jahren 1412 - 1772 gehörte es zusammen mit anderen gegenwärtigen Stadtteilen unter 13 verpfändete Zipser Städte an Poland.

Symbol der Handfertigkeit und der Kunst der Zipser Handwerker ist Bildhauer und Schnitzer Jan Brokoff (1652 - 1718). Er ist mit Recht als die Spitze der Barockkunst betrachtet, leider ist er mehr in Tschechien als in der Slowakei bekannt. Vorlagen für seine Gestalten schöpfte er aus der griechischen Mythologie, er gestaltete eine Menge der Sakralwerke. Unter seine bekanntesten gehört die Statue des hl. Ján Nepomucký, die im Jahre 1683 auf der Karlbrücke in Prag platziert wurde. Seine Statuen befinden sich auf dem Friedhof in Manetin, im Park in Klasterec, im Innenhof des Schlosses Červený hrádok und in der Kirche der Jungfrau in Tachov. Er gründete eine bedeutende Werkstatt für Bildhauerei und Schnitzerei. Von bekannten Persönlichkeiten muss man auch den berühmten Reisenden und den König von Madagaskar Móric Beňovský (1746 - 1786) erwähnen, dessen Ehefrau Zuzana Hönschová in Spišská Sobota geboren wurde und lebte.

Industrieproduktion setzte sich in Spišská Sobota erst am Ende des 19. Jahrhunderts fest. Dort entstanden kleinere Fabrikanlagen für Bearbeitung von Flachs und Metal, eine private Kraftanlage, eine Schnapsbrennerei und eine Holzsäge. Seit dem Jahr 1869 funktionierten in der Stadt die Sparkasse der 5 Oberzipserstädte und die Creditanstalt der 5 oberländischen Städte, später die Filiale der Käsmarker Zipser Bank und die katholische Volksbank. Bis zu dem Jahr 1923 war Spišská Sobota ein Zentrum der zentralen städtischen und Bezirkverwaltung. Zu Jahrhundertwende wurde die Stadt ein Zentrum der Gesundheitspflege. Im Jahre 1890 entstand dort die Station der ersten Hilfe, Abzweigstelle des Roten Kreuzes, aus der im Jahre 1911 das Krankenhaus Tatra entstand, dem das Haus und der Hof von Alina Majunková (1864 - 1944) gewidmet wurde, von der Witwe nach dem bekannten Architekten aus Sobota, der vor allem in der Hohen Tatra wirkte, Gedeon Majunka (1854 - 1921). Das Krankenhaus wurde erfolgreich vom großen Humanisten und Arzt MUDr. Augustin Szász (1859 - 1947) erweitert.

 

Gegenwart

In der Gegenwart erfüllt Spišská Sobota seine Rolle des historisch- touristischen Zentrums. Das bekannteste Denkmal ist die Kirche des hl. Juraj, die in der Hälfte des 13. Jahrhunderts mit einem gotischen Interieur und Altar aus der Werkstatt Meister Pavol aus Levoča (Leutschau) gebaut wurde. Der vorwiegende Teil der Bürgerhäuser kommt aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Viele von ihnen bieten in der Gegenwart Dienstleistungen als Hotels und Restaurants, in einigen sind kulturelle und staatliche Institutionen (Bücherei, Archiv, Denkmalbehörde) angebracht.

 

 

Kostol sv. Juraja

 

Meštianske domy v Spišskej Sobote

 

 Penzión

 


 


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